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Angelurlaub im Dschungel von Ecuador

Der südamerikanische Amazonas ist der mächtigste Strom unserer Erde und beherbergt rund 1.500 Fischarten. Viele davon sind klein, es gibt aber auch die Riesen (Arapaima), Räuber (Peacock) und Rabiaten (Piranhas), die jeder Angler auf seiner Bucketlist hat. Es ist ausgesprochen realistisch, dass Sie alle drei Arten – und noch einige mehr – bei einer unserer Angeltouren in den Dschungel von Ecuador mit einem Häkchen versehen können – im wahrsten Sinne des Wortes.

Hier erwarten Sie heiße Drills mit einer Garantie auf spritzendes Wasser und springende Fische!

Der Weg ist das Ziel

Dass der Weg das Ziel ist, wusste schon Konfuzius. Dies gilt ganz besonders für eine Angelreise in die nahezu unbefischten Lagunen und Seitenflüsse unseres Angelreviers in Ecuador. Nach dem Transatlantikflug und einem weiteren Inlandsflug folgen nach einer erholsamen Nacht im Hotel weitere Flusskilometer auf Sie, die Sie mit einem gut motorisierten Einbaum zurücklegen. Langeweile kommt hier kaum auf: Immer wieder wechseln laut krächzende Ara-Papageien am Himmel die Flussseite, springen Affenfamilien in der Ufervegetation von Baum zu Baum oder es tummeln sich die spielerischen Riesenotter im Flusswasser.

Unser Tipp: Halten Sie den Fotoapparat bereit!

Wohnen direkt am Flussufer

Im Basiscamp angekommen, beziehen Sie zunächst Ihre Dschungelhütte (wahlweise mit zwei oder drei Einzelbetten), die mit eigener Dusche und Toilette ausgestattet ist. Alle Betten verfügen über Moskitonetze. Apropos: Unser Partner vor Ort berichtet davon, dass bisher noch keine Malariaerkrankung bei seinen Gästen aufgetreten ist. Bei unser Testreise gab es tagsüber gar keine und abends lediglich kurze Phasen mit Mückenaktivität, gegen die ein Thermacell-Gerät hervorragend half. Das Abendessen und alle weiteren Mahlzeiten werden in einer offenen Gemeinschaftshütte serviert. Danach ist es an der Zeit, das Angelgerät für die folgenden Tage zu präparieren.

Peacock: der Pfau unter den Räubern

Aufgrund ständig wechselnder Wasserstände und um den unterschiedlichen Wünschen der Angler gerecht zu werden, gibt es keinen vorgefertigten Ablaufplan. Die Organisation wird „atmend“ gehalten und kann in Absprache mit unserem englischsprachigen Partner vor Ort jederzeit geändert und angepasst werden. Bei unser siebentägigen Testreise sehnten wir uns nach ordentlich Action und haben zunächst einen Tag Pfauenbarschangeln (Peacock) mit Kunstködern verabredet. Ganz einfache Regel: Werfen Sie ihren Köder dorthin, wo die Ufervegetation möglichst weit ins Wasser ragt. „Bäääm!“ Ihr erster Biss dicht an der Grünzeugkante wird nicht lange auf sich warten lassen. Knapp unter der Wasseroberfläche angebotene Köder bringen mehr Fisch, auf der Oberfläche geführte Köder provozieren hingegen spektakulärere Bisse mit schäumendem Wasser. Hier tummeln sich ausreichend Peacocks, um beides auszuprobieren! 5 bis 15 Peacocks pro Tag und Angler gelten als normal, mehr sind jederzeit möglich. Bessere Fische bringen es auf deutlich über 50 Zentimeter Länge. Und das Beste daran: Peacocks kämpfen wie Berserker am leichten Spinngeschirr, springen im Drill fast immer mit einem Salto aus dem Wasser und sind farblich eine echte Augenweide.

Diese Fischerei muss man einfach lieben!

Piranha mit Menschenzähnen: der Pacu

Wer sich nach ein bisschen mehr „Wumms“ an der Angel sehnt, sollte un-be-dingt ein oder zwei Tage angeln auf Pacu einplanen! Der eine oder andere Piranha wird sich ganz sicher schon am Vortag für Ihren Peacock-Köder interessiert haben. Pacus sind deren große Brüder und entstammen der gleichen Gattung. Großer Unterschied: Während Piranhas über dieses fiese, mit messerscharfen Dreieckszähen ausgestattete Gebiss verfügen, besitzt der Pacu fast menschenartige Zähne. Außerdem sind Pacus deutlich friedfertiger und ernähren sich u. a. von ins Wasser fallenden Nüssen, die sie mit ihrem Gebiss mühelos knacken können. Merken muss man sich: Weder Pacu noch Piranha sollte man seinen Finger ins Maul stecken! Autsch!

Nun wird es aus anglerischer Sicht nochmal interessant: Pacus erreichen Gewichte von bis zu 30 Kilo! Bleiben wir realistisch: Ein Zehn-Kilo-Exemplar ist bereits ein ernstzunehmender Gegner und sehr guter Fisch. Pacus sind unfassbar kampfstark und suchen unmittelbar nach dem Biss das Unterholz. Hier hilft nur noch auf Gedeih und Verderb GEGENZUHALTEN! Ach so, eine Hechtrute ist für diese Fischerei vollkommen unterdimensioniert. Der Drill findet auf engstem Raum statt und Sie müssen dem Fisch kompromisslos Ihren Willen aufzwingen – ansonsten gehen Sie lediglich als zweiter Sieger aus dem heftigen Kampf hervor.

Arapaima – der unberechenbare Riese

Nachdem Sie nun die Bekanntschaft mit den ersten Dschungelfischen gemacht haben, ist der Arapaima Ihre nächste und ultimative Herausforderung. Das Gemüt dieser bis über drei Meter Länge erreichenden Giganten gibt die Herangehensweise vor. Als absolute Spitze in der Unterwasser-Nahrungskette muss der Arapaima nichts mit Eile angehen. Behäbig schleicht er durch die strömungsberuhigten Lagunen (die häufig nur durch schmale Kanäle und manchmal sogar nur über Land zu erreichen sind) und saugt mit schlagartig erzeugtem Unterdruck seine Beutefische ein. Von all dem würden wir kaum etwas bemerken, wäre da nicht die Besonderheit der Luftaufnahme eines Arapaimas. Seine Schwimmblase besitzt ein lungenähnliches Gewebe, was ihn dazu befähigt, atmosphärische Luft zu atmen.

Je nach Aktivität und Sauerstoffgehalt im Wasser steigt der Arapaima alle 15 bis 30 Minuten an die Oberfläche, um nach Luft zu schnappen.

Dies ist der Moment, im dem sich der Fisch verraten hat und den Sie als Angler abpassen müssen. Möglichst unmittelbar nach der Luftaufnahme muss Ihr Köder in direkter Nähe des Fisches landen. Ein nicht zu schnell geführter Köder wird bei richtiger Präsentation vom Fisch eingesaugt. Bringt der erste Wurf keinen Erfolg, fächern Sie den Bereich mit weiteren Würfen sorgfältig ab. Nach weiteren zehn bis zwölf Würfen sinkt die Chance, diesen Fisch zum Biss zu verleiten und Sie müssen mithilfe Ihres einheimischen Guides einen weiteren Arapaima spotten.

Blindwürfe – also das Werfen ohne zuvor ausgemachten Fisch – gilt als Zeitverschwendung.

Schleichen, schweigen, spotten

Diese Art der Fischerei ist eher Schleichjagd als stetes aktives Angeln. Oft haben Sie 20 oder 30 Minuten lang gar keinen Köder im Wasser, weil Sie Ausschau nach aufsteigenden Fischen halten. Arapaimas sind scheue Fische, deshalb wird auf dem Boot nicht gesprochen, das Paddel lautlos (!) ins Wasser gestochen und auf gar keinen Fall darf in der Angelbox geklappert werden! Ansonsten droht: Fisch gewarnt, Chance vergeben! Auch darf stets nur EIN Köder zum gespotteten Fisch geworfen werden, um ihn nicht zu vergrämen. Sie sollten also vor dem Angeltag mit Ihrem Angelpartner ein faires System absprechen, damit beide Angler die gleichen Chancen haben, ihren Traumfisch ans Band zu bekommen. „Fisch auf Fisch“ hat sich hier bestens bewährt. Nach jedem gespotteten und angeworfenen Fisch bekommt der andere Angler die nächste Gelegenheit auf einen Biss.

Danach wird wieder gewechselt.

Wenn 100 Kilo zum Sprung ansetzen…

Hat ein Arapaima ihren Köder genommen, gibt es daran keinen Zweifel. Der eingesaugte Köder verschwindet mit vielen Litern Wasser im Maul des Arapaimas und sorgt für einen dumpfen Schlag in der Rute. Setzen Sie sofort den Anhieb! Gerne auch einen zweiten und dritten! Das Maul dieses Amazonasriesen besteht fast ausschließlich aus Knochen und die Haken finden nur schwer Halt. Oft entscheiden die ersten Sekunden darüber, ob der Fisch hängen bleibt oder nicht. Eine hohe Verlustquote müssen Sie leider einplanen – gehört einfach dazu. Geht alles gut, wird Ihnen eine Überdosis Adrenalin durch die Adern gepumpt, Ihr Herz rast! Dem Arapaima geht es nicht anders. Fast immer setzt er zum Sprung an und schüttelt drohend den mächtigen Schädel dabei. Schon in dieser frühen Drillphase sehen Sie, mit wem Sie es zu tun haben. Ein Fisch von 100 Pfund gilt als Durchschnitt, 100 Kilo sind nicht selten! Solche Fische haben einen Umfang wie ein Männerbrustkorb. Doch freuen Sie sich nicht zu früh! Ein Fisch gilt erst als gefangen, wenn er gefangen ist. Bedeutet: Selbst wenn einer der Helfer vom Kanu ins Wasser gesprungen ist, um am Ende des Drills den Arapaima zu greifen und für das Foto vorzubereiten, gehen hin und wieder noch Fische verloren.

Arapaimas sind unberechenbar! Nehmen Sie die Herausforderung an?

Das Essen – einfach & lecker

Die Verpflegung ist einfach und europäisch ausgerichtet. Exotische Lebensmittel werden standardmäßig nicht zubereitet. Neben Reis und Nudeln dienen aber auch Kochbananen und Yucca-Wurzelknollen (deren Geschmack fast identisch mit Kartoffeln ist) als Kohlenhydratquellen. Fisch und Geflügel, Eier sowie Salat und Gemüse vervollständigen die täglich frisch zubereiteten warmen Tellergerichte. Frische Säfte, Mineralwasser, Kaffee und Tee stehen im Camp immer bereit.

Softdrinks und Bier können optional geordert werden.

Das Basiscamp liegt direkt am Fluss und verfügt über einen Generator, der in den Anwesenheitsstunden für Strom sorgt. Akkus und Powerbanks lassen sich also jederzeit aufladen.

Auf Wunsch können auch weiter entfernte Angelgebiete in Ecuador angefahren werden, die Übernachtungen außerhalb des Basiscamps nötig machen. Hier schlafen Sie in Ein-Mann-Zelten, die in offenen Schutzhütten aufgestellt werden, sodass Sie auf rudimentären Komfort nicht verzichten müssen. Auch Toilette und Dusche sind hier vorhanden.

Mücken und andere Blutsauger sind in erstaunlich geringer Anzahl unterwegs und können mit dem üblichen Mückenschutz sehr gut in Schach gehalten werden. Wir empfehlen „Nobite“ Haut- und Bekleidungsspray, sowie ein Thermacell-Gerät für das gemütliche Beisammensitzen am Abend.

Die wichtigste Erkenntnis: Der Dschungel wird Sie nicht auffressen!

Auf Tuchfühlung mit dem Dschungel

Im Gegensatz zu vielen anderen Getaway-Destinationen, in denen Sie den kompletten Angeltag auf dem Meer verbringen, sind Sie in Ecuador täglich 24 Stunden lang auf Tuchfühlung mit dem Dschungel. Sie werden Tiere sehen und hören, die Sie bisher vermutlich nur aus dem Fernseher kennen. Die Arten- und Pflanzenvielfalt ist überwältigend. Süßwasserdelfine, Kaimane, Riesenotter und Schildkröten werden Ihnen auf dem Wasser begegnen. In der Ufervegetation können Sie bis zu neun Affenarten entdecken, außerdem unzählige Vogelarten wie Tucan, Papagei und verschiedene Eisvögel. Auf Wunsch unternimmt unser Partner vor Ort gerne auch eine geführte Dschungel-Nachttour mit Ihnen, um exotische Kleintiere wie Insekten, Frösche und Schlangen aufzuspüren. Übrigens: Wer genau diese Tiere eher fürchtet, wird feststellen, dass man schon sehr nach ihnen suchen muss, um ihnen zu begegnen.

Der Dschungel wird Sie also nicht auffressen – das darf man ruhig zweimal sagen!

DIE BESTE ZEIT ZUM ANGELN IN ECUADOR

Die Angelsaison an unserem Standort erstreckt sich von Anfang September bis Ende Februar.
Dies entspricht der Trockenzeit, in der es selten regnet und der Wasserstand im Allgemeinen sehr niedrig ist. Dies erschwert zwar den Zugang zu einigen Gebieten, konzentriert aber die Fische und macht das Angeln für die meisten Arten viel einfacher und produktiver.

Mit gelegentlichen Regenfällen müssen Sie auch während der Trockenzeit rechnen und sollten dafür ausgerüstet sein, denn schließlich trägt der „Regenwald“ seinen Namen nicht umsonst.

UNSERE TOP 5 GRÜNDE FÜR IHRE ANGELREISE NACH ECUADOR

  • komfortable Lodge inmitten des Dschungels direkt am Flussufer
  • VIP-Angelgefühl: Sie werden garantiert keine anderen Angler sehen!
  • vielfältige Angelei dank großem Artenreichtum (Peacock Bass, Pacu, Arapaima, verschiedene Welsarten und mehr…)
  • kippstabile Boote inkl. Guide
  • kleine, exklusive Gruppen: Gruppenstärken von 2 bis maximal 6 Angler

Was kostet Ihre Angelreise nach Ecuador?

PREIS: (auf Anfrage)

IM REISEPREIS ENTHALTEN:

  • Inlandsflug nach Coca,
  • 7 volle Angeltage im Guiding (2 Angler auf dem Boot + Guide), bis zu 10 Angeltage möglich,
  • 8 Übernachtungen,
  • alle Transfers vor Ort,
  • 1 Hotelübernachtung am Anreisetag im Doppelzimmer inkl. Frühstück in Quito,
  • 1 Hotelübernachtung am Abreisetag im Doppelzimmer inkl. Frühstück in Coca,
  • Vollverpflegung in der Lodge & während des Angelns.

Und außerdem:

  • deutsch- oder englischsprachige Tourbegleitung,
  • englisch- & spanischsprachige Betreuung vor Ort,
  • einzigartige Location direkt am Flussufer,
  • Nachtführungen im Dschungel möglich.

NICHT IM REISEPREIS ENTHALTEN:

  • internationale Flüge nach Quito (Preis variiert je nach Abflughafen),
  • Über- und Sperrgepäckgebühren,
  • Abendessen & Getränke im Hotel am Ankunfts- und Abreisetag,
  • Trinkgelder für die Guides vor Ort (ca. USD 50-75/Angler),
  • Einzelzimmerzuschlag,
  • alkoholische Getränke.

Standardmäßig bieten wir unsere Touren mit 7-10 Angeltagen an. Kürzere Aufenthalte sind wegen der aufwendigen Logistik nicht zu empfehlen. Sprechen Sie uns für eine individuelle Planung einfach an!

Jetzt buchen & schon bald in Ecuador angeln

Wer einmal im Amazonas auf Entdeckungsreise gehen möchte, landet mit unserem Arrangement garantiert den richtigen Treffer. Wenn Sie noch unsicher sind oder Fragen haben, melden Sie sich gern bei uns.

Wir freuen uns darauf, Ihnen einen unvergesslichen Angelurlaub in Ecuador zu gestalten!

Ihr Team von Getaway Sea Angling

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